Unsere Therapie-Angebote

Nicht zuletzt die Kompetenz unserer Therapeuten steht für den guten Ruf unserer Praxis. Durch regelmäßige Fortbildungen immer auf dem aktuellen Stand, bieten wir Ihnen ein umfassendes Spektrum an schulmedizinischen sowie ganzheitlichen Behandlungsverfahren.

Im Nachfolgenden können Sie sich über unser vielfältiges Therapie-Angebot informieren.

Manuelle Therapie

Die manuelle Therapie dient in der Medizin der Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats (Gelenke, Muskeln und Nerven). Sie ist der von Physiotherapeuten mit einer speziellen Weiterbildung durchgeführte Teil der Manuellen Medizin (aus Anlage zum Vertrag gemäß §125 SGB V über die Versorgung mit physiotherapeutischen Leistungen) und beinhaltet Untersuchung und Behandlungstechniken. Von Therapeuten durchgeführte manuelle Medizin auf der Grundlage der Biomechanik und Reflexlehre zur Behandlung von Dysfunktionen der Bewegungsorgane mit reflektorischen Auswirkungen. Sie beinhaltet aktive und passive Dehnung verkürzter muskulärer und neuraler Strukturen, Kräftigung der abgeschwächten Antagonisten und Gelenkmobilisationen durch geradliniege (translatorische) Gelenkmobilisationen. Anwendung einer gezielten Mobilisation oder Weichteiltechnik.

Sportphysiotherapie

Sportphysiotherapeuten im Breitensport arbeiten mit Sportlern aller Alters- sowie Leistungsgruppen, individuell oder in Gruppen, die sich bei sportlicher Aktivität akut verletzt haben oder sich von einer solchen Verletzung erholen. Sportphysiotherapeuten im Leistungssport müssen zudem Fähigkeiten besitzen, den Leistungssportler über spezielle Bewegungsanalyse oder spezifische Trainingsprogramme verletzungsfrei zu halten. Sie arbeiten zunehmend international, betreuen global wettkämpfende und trainierende Sportler. „Ein Sportphysiotherapeut ist ein anerkannter Spezialist, der unter Einhaltung eines hohen professionellen sowie ethischen Standards gegenüber Athleten aller Altersgruppen und Leistungsniveaus fortgeschrittene Kompetenzen zur Sicherstellung der Teilnahme an sportlicher Aktivität zeigt, Hinweise und Bewegungskorrekturen erteilt sowie Rehabilitations- und Trainingsinterventionen zur Verletzungsprävention, zur Wiederherstellung optimaler Funktionen und zur Förderung der sportlichen Leistung vornimmt und bedürfnisgerecht anpasst.“( C. Bulley, M. Donaghy)

KPM Komplementär Physiotherapeutische Medizin (früher: klinisches Patientenmanagement)

Das Konzept dieses Lehrgangs ist die weiterführende und vertiefende Qualifizierung in den maßgeblichen diagnostischen und therapeutischen Strategien der klassischen Physiotherapie mit der Integration moderner komplementärmedizinischer Diagnose- und Behandlungsverfahren.

In diesem Lehrgang werden die für die Physiotherapie wichtigsten und wirksamsten Diagnose- und Therapieverfahren aus dem Bereich der Komplementärmedizin zu einer sinnvollen Einheit zusammengeführt.

Dieses Ausbildungsprogramm richtet sich an berufserfahrene Therapeuten. Die Ausbildung ist in zwei Phasen gegliedert. In zwei Basismodulen werden die Grundlagen für die Verknüpfung komplementärer und physiotherapeutischer Konzepte hergestellt. Darauf bauen acht Synthese-Seminare auf. Die Synthese-Seminare sind nach Körperregionen gegliedert und beinhalten die wichtigsten klinischen Beschwerdebilder. Aus der klinischen Symptomatologie werden aus Sicht der Komplementärmedizin und Physiotherapie Therapiepfade entwickelt, die unmittelbar in die tägliche Praxis übernommen werden können.

Mulligan

Das Mulligan Konzept, benannt nach seinem Begründer, dem Physiotherapeuten Brian Mulligan aus Neuseeland, ist ein manuelles Therapiekonzept, das aus der Praxis für die Praxis entwickelt wurde. Es handelt sich bei dieser Methode um eine struktur- und gelenkschonende Möglichkeit, aktive Bewegung in die klassische Manuelle Therapie zu integrieren. Daraus entstand die Bezeichnung »Mobilisation with movement«. Das Mulligan Konzept gewinnt auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Als Ergänzung zur Manualtherapie beinhaltet das Mulligan Konzept Untersuchungs- und Behandlungstechniken für Wirbelsäule und Extremitätengelenke.

Manuelle Lymphdrainage

Die MLD ist Teil der komplexen Entstauungstherapie. Sie dient der Entstauung ödematöser Körperregionen nach z. B. Traumata, Operationen und Lymphknotenentfernung. Die sanften manuellen Techniken regen den Lymphfluss an, begünstigen Lymphgefäßneubildungen, sind schmerzlindernd und Tonus senkend.

PNF (Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation)

PNF gehört zu den Bahnungskonzepten, d. h. es werden pathologische Bewegungsmuster gehemmt und physiologische Bewegungsmuster angebahnt. Daher findet diese Technik häufig in der neurologischen Rehabilitation Anwendung.

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation bedeutet das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. Gemeint ist damit in der Physiologie die Reizbildung und -leitung im nervalen und muskulären System für ein sinnvolles Zusammenspiel aller Muskeln und Gelenke des Körpers.Die Methode wurde in den Jahren 1946 bis 1951 in Amerika von dem Neurophysiologen Dr. Kabat und der Physiotherapeutin Margaret Knott entwickelt. Sie basiert auf neurophysiologischen Grundprinzipien, die von Sherrington, Hellebrandt, Pavlow u. a. beschrieben wurden. Diese aktive Methode besteht aus definierten Bewegungsmustern, orientiert an der normalen motorischen Entwicklung.

Bobath Hemiplegie Behandlung

Das Bobath-Konzept ist eines der weltweit am häufigsten angewendeten Therapieansätze zur Behandlung von Hemiplegie nach Schlaganfall. Es ist keine Behandlungsmethode oder -technik, sondern sieht sich als problemlösender Ansatz zur Befundung und Behandlung von Personen mit Störungen von Funktion, Bewegung und Muskeltonus, verursacht durch eine Läsion des Zentralen Nervensystems (ZNS).

Der betroffene Mensch soll mit einer minimalen Bewegungsauffälligkeit eine maximale Selbständigkeit erreichen und lernen, mit seinen Einschränkungen umzugehen. Unter Berücksichtigung der individuellen körperlichen, sozialen, emotionalen und beruflichen Situation des betroffenen Menschen beruht der Behandlungsansatz auf der Vermeidung oder Hemmung von abnormalem Haltungstonus und abnormal koordinierten Bewegungsmustern sowie dem Wiedererlernen von normaler Bewegung, welche normalen Haltungstonus, normale reziproke Innervation und normale Gleichgewichtsreaktionen beinhaltet. Der Therapeut unterstützt diesen Prozess durch die Handhabung und Fazilitation von Schlüsselpunkten mit dem Ziel der Optimierung der Funktion über Verbesserung der Haltungskontrolle und selektiven Bewegung.

CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)- Behandlung

Die Behandlung des Kiefergelenks stellt eine Besonderheit dar, da das Kiefergelenk in den meisten Behandlungskonzepten zu kurz kommt, es aber eine zentrale Bedeutung für HWS, Kopf und natürlich das Kauen und den Biss hat. Daher haben einige Therapeuten von uns spezielle Kurse gemacht die auf die Komplexität des Kiefers in seiner Mechanik, Neurologie und Energetik eingehen. (Cranio Concept/KPM/Manuelle Therapie)

Massage

Klassische Massage
Muss eigentlich nicht erklärt werden. Kennt jeder. Mag jeder. Die Massage im weitesten Sinne ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Wie jeder Mensch instinktiv eine geschwollene und deshalb schmerzende oder gestoßene Stelle seines Körpers reibt oder drückt und so versucht, den durch die Spannung verursachten Schmerz zu mindern, so wird dieses instinktive Mittel wohl auch als Heilmittel zu allen Zeiten angewandt worden sein.

Bindegewebsmassage
Die Bindegewebsmassage (auch subkutane Reflextherapie (SRT) genannt) wurde 1929 von Elisabeth Dicke begründet. Es handelt sich um eine alternativmedizinische Massage, die auf einem ähnlichen Konzept wie dem der Headschen Zonen basiert. Es werden hierbei Haut-, Unterhaut und Faszientechnik zur Behandlung der Bindegewebszonen eingesetzt. Über den kuti-viszeralen Reflexbogen wird dabei eine nervös-reflektorische Reaktion auf innere Organe, den Bewegungsapparat und die Haut ausgelöst.Die Bindegewebsmassage wird hauptsächlich eingesetzt, um spinale und periphere Gelenkfunktionsstörungen, Arthrose und rheumatische Erkrankungen, Nervenwurzelschmerzen, Ischialgien und Neuralgien zu behandeln.

Fußreflexzonenmassage
Die bei der Reflexzonenmassage gemeinten Reflexzonen(Somatotope) im Körper sollen alle Organe und Muskelgruppen auf der Hautoberfläche und im Haut-Unterhautbereich „spiegeln“. Sie sind nicht mit den bekannten Head-Zonen der Medizin identisch. Es soll sie am Rücken, am Fuß, an der Hand, am Ohr, an der Nase und am Schädel geben. Diese Zonen werden entweder diagnostisch oder im Rahmen einer Befundaufnahme oder therapeutisch (Reflexzonenmassage, Akupunktur und Akupressur) eingesetzt.

Medizinische Trainingstherapie/Krankengymnastik am Gerät

Die gerätegestützte Krankengymnastik (KGG) ist eine aktive Behandlungsform der Physiotherapie, bei der medizinische Trainingsgeräte und Zugapparate eingesetzt werden. Das Ziel dieser Therapieform ist die Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Die Krankengymnastik am Gerät ist ein wichtiges Element in der Rehabilitation nach Operationen, Knochenbrüchen oder Gelenkverletzungen, kann aber auch in der Prävention von Verschleiß- und Rückenerkrankungen eingesetzt werden. Der Physiotherapeut erarbeitet je nach Krankheitsbild des Patienten einen individuellen Behandlungsplan. Im Fokus steht dabei die Erarbeitung funktioneller und automatisierter Bewegungsmuster. Von besonderer Bedeutung ist die systematische Wiederholung bestimmter Muskelanspannungen mit dem Ziel der Leistungssteigerung. Die gerätegestützte Krankengymnastik kann nur von speziell dafür weitergebildeten Physiotherapeuten in besonders ausgestatteten Praxen durchgeführt werden.

Schlingentisch

Die Therapie im Schlingentisch dient vornehmlich der Entlastung verschiedener Körperteile. So ist es möglich die Eigenschwere der Extremitäten oder des Rumpfes aufzuheben, sodass Bewegungen schon mit minimalen Kraftaufwendungen möglich sind. Häufig wird so der akut schmerzhafte Rücken entlastet um die gereizten Facettengelenken oder Nervenwurzeln zu entlasten.

Elektrotherapie

ist die Bezeichnung für therapeutische Anwendungen von elektrischem Strom in der Medizin und in der physikalischen Therapie. Für einige der Verfahren werden synonym auch die Begriffe Reizstrom­therapie oder Feinstromtherapie benutzt. Ziele der Elektrotherapie sind in erster Linie die Schmerzlinderung, eine Verbesserung der Funktion von Muskeln und Gelenken und eine Steigerung der Gewebedurchblutung.

Fango und andere Wärmetherapien

Warmpackung/ Moor-Einmalpackung (Fango)
Das Ziel einer Behandlung mit Warmpackung ist Schmerzlinderung, Verminderung des Muskeltonus mit der Folge von verbesserter Dehnfähigkeit der Strukturen des Bindegewebes sowie Durchblutungsförderung. Hierfür werden bei uns lediglich gebrauchsfertige Moor-Einmalpackung für eine besonders hygienische Applikation verwendet.

Heiße Rolle (HR)
Die heiße Rolle wird in der Physiotherapie zur gezielten Wärmeapplikation eingesetzt. Trichterförmig fest aufgerollte Handtücher werden dabei zunächst in heißem Wasser getränkt. Durch kurzes Auflegen an den zu behandelnden Partien wird eine spürbare Mehrdurchblutung angeregt.

Sie findet diese Einsatz in der Schmerzbehandlung im Bereich des Bewegungssystems und innerer Organe sowie bei Muskelverspannungen.

Kinesio Tape

Bei einem kinesiologischen Tape (oder Physio-Tape) handelt es sich um ein elastisches, selbstklebendes, therapeutisches Tape.

Dadurch dass das Kinesio-Tape an der Haut fixiert ist, wird bei Bewegungen die Haut gegen das darunterliegende Gewebe verschoben. Dieser ständige Reiz soll durch die Aktivierung verschiedener Rezeptoren die Muskelspannung regulieren (Tonisierung) und eine Signalübertragung an das zentrale Nervensystem auslösen. Zu diesen Rezeptoren zählen neben Berührungsrezeptoren auch Schmerzrezeptoren, Temperaturrezeptoren und Rezeptoren, die dem Körper sagen, wo sich beispielsweise die Extremitäten im Raum befinden (Propriorezeptoren). Die Reizung durch das Kinesio-Tape soll außerdem eine Schmerzreduktion bewirken und den Blutfluss verbessern. Außerdem stützt und entlastet das Tape den geschädigten Muskel, das Band oder das Gelenk.